Carl Hatebur - Homepage

„Flanieren und Sehen: Was heißt hier Europa?“

 
Ich verstehe mich als Flaneur, der aufbricht um etwas zu finden. Etwas von dem ich mich selber ebenso gefunden fühle, wie ich es finde. So konkretisieren sich die Motive. Wenn ich Erfahrungen mache, die sich nicht bildlich festhalten lassen, wechsle ich das Medium und mache schriftliche Aufzeichnungen. So entstehen meine Road-Stories. Leben, Landschaften und Architektur sind die Themen, die in Buch- und Ausstellungsprojekte eingehen.
Auf der Homepage finden Sie eine Auswahl von Bildern zu den Themen „Berliner Leben – Leben in Berlin“, „Was heißt hier Deutschland?“ sowie „Unterwegs im Morgenland – die Türkei“.
Mir geht es um humane Werte, wie sie sich im friedlichen Miteinander der Menschen in ihrer besonderen Schönheit ausdrücken. Deshalb fühle ich mich auch der Idee eines in Freundschaft geeinten Europas besonders verbunden. Den Weg dorthin verfolgte ich zunächst in Deutschland und Berlin, der Stadt, in der Ost und West zusammengewachsen sind. In der Zukunft möchte ich weitere europäische Länder erkunden.
Mein gesamtes Archiv, das ich seit 1979 kontinuierlich bearbeite, versteht sich als Hommage an Berlin und seine Menschen und als Teil der Erinnerungskultur, wie sie sich in dieser Stadt beispielhaft herausgebildet hat. Damit ist Berlin ein Sinnbild für die Idee eines in Solidarität vereinten Europas.

Carl Hatebur: Diplom-Fotodesigner, Jahrgang 1942, Studium an den Fachhochschulen Dortmund und Leeds, seit 1979 ansässig in Berlin

Publikationen u.a.
Berlin – Landschaften am Wasser. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1984
Was heißt hier Deutschland? Mit Texten von Leonie Ossowski. Ueberreuther, Wien 1989
Berlin – Panorama einer Stadt. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2003


Projekte:

„Leben in Berlin - 2018“ ist der Titel des Wandkalenders für das nächste Jahr. Die Bilder zeigen Berliner/innen in einer kreativen Auseinandersetzung mit ihrer Stadt. Der Kalender ist der erste einer Serie, die bis zur Eröffnung des Humboldforums geplant ist.

„Denk mal in Berlin - 2019“ ist der Titel des Kalenders zum 30-jährigen Jubiläum des Falls der Mauer. Dabei geht es mir darum, die Stadt als historischen Raum zu erfassen. Unveröffentlichte Fotografien aus der Zeit der Teilung und des Kalten Krieges zeugen von Zerstörung und Wiederaufbau. Die Architekturen und die Berliner Bürger begleiten den Betrachter durch das Jahr 2019.

Der Kalender für das darauf folgende Jahr „Berliner Leben - leben in Berlin - 2020“ wird ein Kapitel aus dem gleichnamigen Buch- und Austellungsprojekt sein.

Die Türkei und Deutschland - Bilder im Dialog
Die Türkei und Deutschland sind seit vielen Jahren Gegenstand meiner fotografischen Recherche.
Doch was verbindet diese beiden Länder mit ihren so unterschiedlichen Kulturen?
Es sind nicht nur die Augenblicke der Freude im Leben der Menschen, auch in handwerklichen Traditionen, architektonischen Zeugnissen von Kultur und Geschichte sowie Landschaften lassen sich wunderbare Korrespondenzen entdecken, wie sie sich in den Bildpaaren zeigen.
Sie geben Kunde von Gemeinsamkeiten in der Conditio Humana über alle Grenzen und Tagesereignisse hinweg.